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Race Report

Luckau T&T Bericht 2009

Der erste Lauf der Super Pro ET Challenge 2009 beim T&T in Luckau vom 24.-26. April 2009 hat folgende Ergebnisse zu Tage gebracht. Es waren insgesamt 16 Fahrzeuge im Fahrerlager, was an sich schon als riesen Erfolg zu werten ist. Sechzehn Dragster, Doorslammer, Funnycars, Frauen wie Männer vereint im Line up, eine Augenweide für Fans und auch die Fahrer genossen es in einem so großen Feld zu starten. Konkurrenz belebt den Wettbewerb, und los ging es am Samstag mit 4 Qualifying Läufen. Unter dem Strich haben sich 15 Fahrer für das Feld am Sonntag qualifiziert. Das vordere Drittel sieht dabei im Internationalen Vergleich gar nicht so schlecht aus. Gerd Habermann in seinem ersten Supro ET Lauf ever hat es geschafft mit 2 Tausendsteln zum eigenen Index den Top Qualifyer zu stellen. Gefolgt von Norbert Schneider (9 Tausendstel), Dany Burger (23 Tausendstel), Ingo Ekert (37 Tausendstel) sowie Andre Müller auf Platz 5 mit 40 Tausendsteln. Hotrodove qualifizierte sich als siebter für das Rennen.

In den Eliminations ging es wie folgt zur Sache:

Gerd Habermann hatte als TQ einen Byerun, in dem fuhr er 1/1000 Sekunde unter den Index und hatte Glück alleine zu fahren, sonst hätte er sich in Runde 1 evtl. schon aus dem Feld geworfen. Andre Müller gegen Bert Gorselitz, das verspricht spannend zu werden. Andre ist bekannt für seine Killer Reaktionszeiten. An der Ampel hat er das Rennen schließlich auch gewonnen. Bert verschenkte an der Ampel fast 2 zehntel Sekunden, die er auf der Strecke nicht mehr wettmachen konnte. Somit war Andre in Runde 2. Dany Burger hatte durch das nicht erscheinen von Rene Ehrismann leichtes Spiel und war trotz Rotlicht in Runde 2. Ein Recht klares Ding war der Lauf von Hotrodove gegen Pascal Kohler. Der Pfälzer hatte gegen Ove keine Chance bei seinem ersten Rennen. Knapper hingegen war der Lauf von Norbert Schneider gegen die Dame im Feld. Jutta Winter war in der Reaktionszeit etwas langsamer als Norbert, auf der Strecke ebenfalls, so das Norbert knapp die Nase vorne hatte. Peter Ellguth vom DRTP im ex- Maurischat Dragster gegen Olli Petzold vom Schumann Motorsport Team haben es nun miteinander zu tun. Olli mit der schönen Roadster Corvette hatte bei dieser Doppelrotlicht Veranstaltung noch früher gezuckt als Peter und ist somit in seinem ersten Rennen überhaupt in Runde eins ausgeschieden. Ingo Ekert gegen Fränky Richter. Ingo verschenkte 3 Zehntel an der Ampel, die er aber auf der Strecke wieder gut machen konnte. Fränky war  5 Zehntel über seinem Index, was damit zu tun haben könnte das er einen Schaden am Zylinder 5 zu verzeichnen hatte. Ingo ist weiter und der schöne blown Methanol Duster auf dem Trailer. In der letzten Paarung fuhr Schuby unbedrängt zum Sieg da Tom Winter den Lauf nicht bestreiten konnte. So, erst einmal durchatmen, dass erste 16er Feld der Supro ET Challenge Geschichte ging über die Bühne der ersten Runde.

Runde 2:

TQ Gerd Habermann hatte es nun mit Andre Müller zu tun. Doppelrotlicht, Andre reagierte aber einen Tick früher als Gerd und so war er nach der “first or worst” Regelung aus dem Feld. Gerd Habermann fuhr wieder sehr konstant (+ 0.016 Sek.) an seinen Index heran. Ein Fahrer der nach 30 aktiven Jahren im Dragster Geschäft auf Anhieb raus hat wie es auch in dieser Klasse geht. Dany Burger Fuhr im nächsten Lauf die beste Reaktionszeit des Wochenendes (und gewinnt somit die 100€ der Firma Jolly Flowers für die beste RT des Wochenendes). Sein Gegner ist Hotrodove, der leider ein Rotlicht fuhr und Danny somit schon an der Ampel als Sieger feststand. Ove ist somit raus aus dem Rennen. Danny gewinnt später hier in Luckau das Finale. Gleiches Spiel im Lauf darauf. Norbert Schneider ist diesmal der glückliche der von Peter Ellguths Kirsche profitiert und dann seinen Index unterbietet. Das Rotlichttfestival zu Luckau geht in der letzten Viertelfinal Paarung in die nächste Runde, Doppelrot für Ingo Ekert und Schuby. Schuby  war zu schnell beim Reagieren und zog dann Ingo mit. Somit ist Schuby draußen. Ingo zerstörte sich während diesem Lauf essentielle Getriebeteile, so dass er in der nächsten Runde nicht antreten konnte. Schade für den Runner up der letztjährigen Saison.

Halbfinale:

Nachdem Ingo durch Getriebeschaden nicht antreten konnte ist Nobert Schneider der Nutznießer und kommt mit einem Byerun in das Finale. Wer aber wird sein Gegner sein? Das entschied sich in einem Herzschlaghalbfinale. Mr. Consistency Gerd Habermann fuhr einen super Run mit 42/1000 Sekunden über Index, Dany ebenfalls mit nur 82/1000 Sekunden über Index. Gerd ließ sich aber an der Ampel etwas viel Zeit, Dany hingegen hatte mit 0.031 Sekunden eine spitzen Reaktionszeit. Das Duell wurde an der Ampel gewonnen, Dany zog somit ns Finale gegen Norbert Schneider ein. Ein rein pfälzisches Duell steht nun im Finale an der Ampel.

Finale:

Vorne weg, die Performance des ersten drittels des Feldes sind absolut tauglich um internationalen Wettbewerben standzuhalten. Mit ähnlichen Dial ins gehen die beiden in den letzten Lauf des Wochenendes. Dany (5.5 Sekunden) und Norbert (5.44 Sekunden) stehen am Tree und warten auf grün. Dany war lediglich 19/1000 Tausendstel Sekunden über seinem Index und Norbert lies sich an der Ampel mehr zeit, somit sieg für Dany Burger im Ersten Lauf der 2009er Saison. Norbert als würdiger Runner up wird gefolgt von Gerd Habermann und Ingo Ekert. Als Fazit der Veranstaltung kann man festhalten das die Fahrer so wie die Besucher sehr angetan von dem großen Feld, dem Wettkampf und den spannenden Rennläufen waren. Das beim ersten Rennen der Saison gleich ein 16er Feld fast voll gefüllt mit wettbewerbsfähigen Teilnehmern war haben wir uns erhofft und gewünscht, konnten aber nicht unbedingt davon ausgehen das dies auch so eintritt. Es ist schön zu sehen das die Früchte der Arbeit langsam aufgehen. Wir freuen uns auf die nächste Runde, die im Holländischen Drachten ausgetragen wird. Wir sind gespannt was die Saison noch so alles bringt. Ove liegt nach dem ersten Rennen in der Gesamtwertung auf Platz 6 und wird in Drachten versuchen in der Gesamtwertung noch weiter nach oben zu klettern.